Dienstag, 18. Juli 2017

Rezension zum Buch "Wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Opppermann



Daten zum Buch:
Titel: Was wir dachten, was wir taten
Autor: Lea-Lina Oppermann
Genre: Roman
Verlag: Beltz & Gelberg
Homepage vom Verlag:
Seitenzahl: 180 Seiten
Erschienen: 17. Juli 2017
               
 
Inhalt des Buches:
In dem Buch geht es um eine Schule, in der eine Amokalarmansage ertönt. Alle Klassen sollen ihre Türe abschließen und auf weitere Anweisungen warten. Eine Klasse war gerade dabei eine Mathearbeit zu schreiben. 2 Schüler und der Lehrer der Klasse erzählen uns, was in den 143 Minuten des Wartens und Bangens wirklich passiert ist. Das Leben der ganzen Klasse wird komplett auf den Kopf gestellt.
 
  
Charaktere:
Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet und sehr authentisch. Die Schüler waren einfach Schüler, so wie im wirklich Leben auch, mit ihren Ecken und Kanten.

 
Cover und Aufmachung des Buches:
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Es ist in der Farbe braun gehalten und in schwarzer Schrift prangt der Name des Titels. Das Cover macht neugierig darauf das Buch zu lesen.
 
 
Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen.
 
Die Geschichte wird jeweils aus der Ich-Perspektive von 2 Schülern und einem Lehrer erzählt. So kann man sich gut in die Gefühlswelt der jeweiligen Personen hineinversetzen und lernt alle ein bisschen besser kennen. Beim Lesen meinte ich, ich wäre auch mitten im besagten Klassenzimmer und erlebe alles hautnah mit. Man bekommt echt ein sehr beklemmendes Gefühl beim Lesen. Durch das ich meinte, das ich das Geschehen selbst hautnah miterlebte und durch die konstante Spannung habe ich das Buch regelrecht verschlungen.
 
 
Meine Meinung:
Durch die liebe Anka von Ankas Geblubber und der Buchhandlung Wittwer in Stuttgart, durfte ich am vergangenen Samstag, in den Genuss einer privaten und wahnsinnig tollen Lesung der Autorin mit dem Buch lauschen. Durch die Lesung wurde ich verdammt neugierig auf das Buch und habe es am Sonntag kurzerhand regelrecht verschlungen. Die ursprüngliche Geschichte wurde mit dem Hans-im-Glück Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, was ich vollkommen verstehen kann. Hat die Geschichte echt mehr als verdient. Das Thema des Buches ist sehr brandaktuell und im echten Leben können solche Sachen wirklich passieren. Finde es gut, das sich die 19-jährige Lea-Lina Oppermann mit der Thematik auseinander gesetzt hat und darüber ein Buch geschrieben hat. Sie hat sich mit den Fragen auseinandergesetzt: Was macht ein Mensch zu einem Amokläufer und was passiert mit den Menschen, die bedroht werden? Lea-Lina Oppermann hat nach diesen Antworten gesucht und auch welche dazu gefunden. Die Geschichte ist fesselnd, besonders und mehr als schockierend. Werde die Geschichte noch lange in meinem Gedächtnis behalten und darüber nachdenken.
 
Echt ein total tolles Debüt der Jungautorin Lea-Lina Oppermann.
 
Ich finde das jeder dieses Buch gelesen haben sollte, denn das Thema ist echt sehr aktuell und es regt einen sehr zum nachdenken an.
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen