Donnerstag, 29. Juni 2017

Rezension zum Buch "Amnesia - Ich muss mich erinnern" von Jutta Maria Herrmann



Daten zum Buch:
Titel: Amnesia - Ich muss mich erinnern
Autor: Jutta Maria Herrmann
Genre: Thriller
Verlag: Knaur Tb
Homepage vom Verlag:
Seitenzahl: 304 Seiten
Erschienen: 01. Juni 2017
             
 
Inhalt des Buches:
Stell dir vor, du hast überhaupt nichts zu verlieren, hast eine mörderische Wut in dir und kannst dich an gar nichts mehr erinnern.

Die Berlinerin Helen erhält die Diagnose Krebs im Endstadium. Ihr einziger Wunsch ist es nun, sich vor ihrem Tod mit ihrer Mama auszusöhnen, zu der sie gerade noch ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Als sie in ihrer Heimat ankommt, muss sie leider schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Sie möchte Leon am liebsten dafür umbringen, aber einen Menschen töten, nein das kann sie nun wirklich nicht. Oder etwa doch?
Am nächsten Morgen muss sie erfahren das Leon tot ist. Sie nimmt Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen und kann sich an nichts aus der vergangenen Nacht erinnern. Amnesie...

Hat Helen etwa was mit dem Tod von Leon zu tun?

 
Charaktere:
Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und man konnte sich gut in die Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Es wird auch sehr viel Wert auf die zwischenmenschlichen Aspekte gelegt, was mir gut gefallen hat.

 
Cover und Aufmachung des Buches:
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und macht total neugierig auf die Geschichte. Was mir auch sehr gut gefällt ist das das Cover ein bisschen rau ist.

  
Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches ist locker, angenehm und spannend. Die Geschichte wird aus der Ich - Perspektive von Helen erzählt, so kann man sich richtig gut in die Gedanken und Gefühlswelt von ihr hineinversetzen. Finde ich richtig gut gelungen. Ich habe das Buch zwar in kürzester Zeit durchgelesen gehabt, durch den tollen Schreibstil und weil ich immer wissen wollte, wie es mit Helen und ihrer Familie weitergeht, doch leider habe ich einige Kritikpunkte, die ich bei Meine Meinung ein bisschen näher aufführen möchte.
 
 
Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch der Autorin und als ich erfahren habe, das es sich darum um einen Thriller mit dem Thema Psyche und Amnesie handelt, war ich sofort Feuer und Flamme dafür, da ich solche Bücher gerne lese. Doch leider muss ich gestehen, das ich von dem Buch enttäuscht war. Laut dem Klappentext soll es sich um eine Thriller handeln und um das Thema Psyche und Amnesie gehen, doch ich dachte beim lesen, das ich eher einen Roman wie einen Thriller lese. Die Geschichte kommt kaum in Fahrt und die meiste Zeit erfährt man nur was über Helens Krankheit und die zwischenmenschliche Beziehung zu ihrer Familie. Es wurde auch vieles meiner Meinung nach wiederholt und der Klappentext verrät auch viel zu viel irgendwie. Bis es zum Tod von Leon kommt, vergeht mehr als die Hälfte des Buches. Mit dem Ende des Buches bin ich auch nicht wirklich zufrieden, denn es bleiben leider sehr viele Fragen offen. Durch die offenen Fragen könnte man wieder ein ganz eigenes Buch schreiben.

Durch die Tatsache, das mich das Buch zwar gut unterhalten hat, es sich aber meiner Meinung nach eher um einen Roman als um einen spannenden Thriller handelt, kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne. Schade eigentlich, ich hätte viel mehr von dem Buch erwartet.

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