Samstag, 13. Mai 2017

Rezension zum Buch "Kein Schnee im Hexenhaus" von Susanne Eisele




Daten zum Buch:
Titel: Kein Schnee im Hexenhaus
Autor: Susanne Eisele
Genre: Märchenadaption
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Homepage vom Verlag:
Seitenzahl:
Erschienen: 13. Mai 2017
Inhalt des Buches:
In dem Buch geht es um zwei Geschwister (Bruder und Schwester) und um ein Haus im Wald mit einer schrulligen alten Hexe als Hausbewohnerin.

Hansjörg und Margarete sind drogenabhängig und hauen von zuhause ab, als wieder mal die Polizei vor der Tür steht. Dabei verlaufen sie sich leider im Wald und werden von der Polizei aufgegriffen. Ihre Eltern und der Richter schicken sie in ein Erziehungsheim, da sie mit den beiden echt nicht mehr weiterwissen.  Man bringt sie ganz tief in den Wald in ein sehr kleines Häuschen. Dort denken sie nur an eines und zwar an ihre baldige Flucht. Doch das stellt sich schon nach kurzer Zeit als unmöglich heraus. Das Haus gehört nicht nur einer alten Hexe, sondern es beherbergt auch giftige Pflanzen und seltsame Wesen, sodass sie einfach nicht fliehen können. Die beiden lernen dort eine entscheidende Lektion ihres Lebens. Werden die beiden wieder auf die richtige Spur kommen und drogenfrei werden?

Hänsel und Gretel wird hier komplett anders erzählt: Die Autorin Susanne Eisele mixt das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm mit Drogensucht und Realitätsverlust.

Am Anfang des Buches lernt man die Geschwister ein bisschen besser kennen und man merkt auch sofort, das sie sehr viel Drogen zu sich nehmen und das Erziehungsheim echt der einzige Ausweg von den Drogen ist. Die meiste Zeit spielt die Geschichte im Erziehungsheim und es war echt sehr spannend, was dort alles passiert ist. Sie versuchen alles mögliche um dort zu entkommen, doch leider ist das leichter gesagt als getan, denn es ist einfach nur unmöglich, da lauter seltsame Sachen passieren, die die beiden sich nicht erklären können.

Charaktere:
Die Charaktere des Buches wurden alle sehr liebevoll dargestellt und passten perfekt zum Buch und der Geschichte.

Hansjörg: Er ist drogenabhängig, was ich echt nicht schön finde, denn Drogen nehmen ist einfach nur gefährlich. Trotz das er schon des öfteren mit der Polizei deswegen in Kontakt kam, sieht er es nicht ein, keine Drogen mehr zu nehmen und stiftet seine Schwester auch immer mit an.

Margarete: Sie ist genau so wie ihr Bruder Hansjörg ebenfalls drogenabhängig was ich ebenfalls nicht schön finde, da es wie schon gesagt, sehr gefährlich ist. Ihr Bruder hat sie dazu angestiftet und macht alles was ihr Bruder sagt. Würde ich an ihrer Stelle aber nicht machen.

Eltern der beiden: Sie sind sympathisch, da sie möchten, das ihre Kinder endlich wieder in die richtige Bahn gelenkt werden und endlich aufhören Drogen zu nehmen. Deshalb schicken sie die beiden auch in ein Erziehungsheim, was ich echt gut finde. Die Lektion haben Hansjörg und Margarete echt verdient.

Alte Hexe im Hexenhaus: Sie möchte den Kindern helfen, um endlich von ihrer Drogensucht weg zu kommen. Find ich sehr gut von ihr, aber eine Sache die sie macht, kann ich echt nicht nachvollziehen, aber was genau, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Cover:
Das Cover ist im Gegensatz zu den anderen Bücher der Märchenspinnerei Büchern etwas ganz anderes, aber dennoch gefällt es mir richtig gut und passt meiner Meinung einfach perfekt zum Buch. Auf dem Cover sieht man das Hexenhaus indem die alte Hexe wohnt und die Kinder aus ihrer Drogensucht entkommen sollen. Neben dem Hexenhaus sieht man den Hexenofen, der auch eine ganz wichtige Rolle im Buch spielt. Vor dem Hexenofen und dem Hexenhaus sieht man eine schöne Wiese. Ich finde das das Cover einfach nur perfekt zum Buch und der Geschichte passt.
Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches war einfach nur super. Er war leicht,  locker, angenehm und richtig spannend, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Ich wollte immer wissen, wie es mit den beiden Geschwistern weiter geht und ob sie endlich von ihrer Drogensucht loskommen. Außerdem wollte ich gerne wissen, was es mit der alten Hexe, den giftigen Pflanzen und den seltsamen Wesen auf sich hat. Sämtliche Beschreibungen im Buch waren sehr detailgetreu und ich konnte mir beim Lesen alles bildlich sehr gut vorstellen. Ich konnte komplett abschalten und in die Welt der beiden Geschwister im Erziehungsheim hinein träumen.

  
Meine Meinung:
Dank, das ich die mitternachtsblaue Fee der Märchenspinnerei bin, durfte ich das Buch vorablesen. Ich habe mich so auf die Märchenadaption von Hänsel und Gretel gefreut und war mehr als gespannt was Susanne Eisele auf dem alten Märchen der Gebrüder Grimm gemacht hat. Es geht ja noch um das Thema Drogensucht, das in der heutigen Zeit leider sehr beliebt ist. Ich weiß echt nicht für was Drogen nehmen gut sein soll. Es ist einfach nur megagefährlich. Ich finde es toll wie Susanne Eisele das ganz aktuelle Thema mit dem Märchen Hänsel und Gretel gemischt hat, denn es war einfach nur total spannend und hat perfekt zusammen harmoniert. Ich habe sehr viel Freude mit der Geschichte gehabt und habe mit den beiden Geschwistern mitgelitten und gehofft, das sie aus dem Drogenkonsum herauskommen. Ich habe sehr viel Freude mit dem Buch gehabt, auch wenn ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht hätte. Ich vergebe dem Buch 5 Sterne, weil es einfach nur toll ist.

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