Montag, 20. Juni 2016

Rezension zum Buch "Ghetto Bitch" von Gernot Gricksch

 

Daten zum Buch:
Titel: Ghetto Bitch
Autor: Gernot Gricksch
Genre: Jugendbuch
Verlag: Dressler Verlag
Homepage vom Verlag: http://www.dressler-verlag.de/
Seitenzahl: 320 Seiten
Erschienen: 09. Mai 2016
         
 
Inhalt des Buches:
In dem Buch geht es um die 15-jährige Nele, die zusammen mit ihren 14-jährigen Bruder Timo und ihren Eltern in einer Villa im schicken Hamburg-Poppenbüttel lebt. Sie führen ein unbeschwertes Leben. Doch von jetzt auf nacher nimmt das Leben der Familie eine gravierende Wendung: Neles Vater stirbt und hinterlässt einen großen Berg voller Schulden. Nelles Mutter ist gezwungen mit den beiden aus der Villengegend in eine Hochhaussiedlung in Hamburg-Steilshoop zu ziehen. Nele und ihr Bruder sind alles andere als erfreut. Timo findet sofort Freunde im neuen Zuhause, wogegen Nele schnell die arrogante Zicke von Dienst ist und Prinzessin genannt wird. Als aber plötzlich der 17-jährige Skater Rick auftaucht, gelingt es Nele immer mehr, sich an ihr neues Hause zu gewonnen und sich dort zu integrieren.
   
Charaktere:
Nele ist ein junges und hübsches Mädchen, das viel Freunde hat und bisher nur schönen Seiten des Lebens kennt. Dadurch das ihre Familie gut Geld hat und sich Nele viel leisten kann, ist sie trotzdem keine abgehobene Zicke. Das war mir sehr sympathisch. An ihr neues Zuhause in der Hochhaussiedlung muss sie sich erst gewönnen, was ihr nicht ganz leicht. Sie gewöhnt sich aber nach und nach dran.
 
Timo ist das komplette Gegenteil von Nele. Er hat kaum Freunde, da er ein Außenseiter ist, was mich traurig macht. Für ihn ist es daher nicht zu schwer umzuziehen. In seiner neuen Heimat findet er relativ schnell Freunde, was mich für ihn freut.
 
Nele und Timo fand ich beide sehr sympathisch. Fand es toll, wie die beiden sich nach dem Umzug gewandelt haben und erwachsener wurden.
  
 
Cover und Aufmachung des Buches:
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist in beige gehalten. Auf dem Cover sieht man ein Mädchen mit einer Kappe auf dem Kopf wo der Titel des Buches draufsteht. Das Mädchen soll denke ich Nele darstellen. Das Cover macht meiner Meinung nach Lust drauf, das Buch sofort zu lesen.
 
 
Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches ist locker, leicht und flüssig geschrieben, sodass ich das Buch in relativ kurzer Zeit durchgelesen habe. Ich bin von Anfang an in die Geschichte abgetaucht und erst wieder aufgetaucht als das Buch zu Ende war. Beim Lesen habe ich den Alltag um mich herum ausgeblendet und sehr schöne Momente mit Nele und ihrem Bruder verbracht.
 
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nele und Timo geschrieben. Man kann sich so besser in die Gedanken und Gefühle der beiden hineinversetzen.

  
Meine Meinung:
Obwohl ich etwas älter als die Zielgruppe des Buches bin, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistert und ich habe mit dem Buch sehr schöne Lesemomente verbracht. Das Thema des Buches regt zum Nachdenken an, räumt verschiedene Vorurteile auf. Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, da das Thema Arm/Reich ein sehr wichtiges Thema im heutigen Leben ist. Ich vergebe dem Buch ganz klar 5 Sterne.
 

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