Dienstag, 27. Oktober 2015

Rezension zum Buch "Young World" von Chris Weitz



Daten zum Buch:
Titel: Young World
Autor: Chris Weitz
Genre: Dystopie
Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag
Seitenzahl: 384 Seiten
Erschienen: 22. September 2015
 
Inhalt des Buches:
In dem Buch geht es um New York in der Zukunft. Alle Erwachsenen und Kleinkinder wurden durch einen Virus getötet. Nur die Jugendlichen haben überlebt, doch leider leben sie auch nur bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr, denn dann schlägt auch bei ihnen das Virus zu. Auf den Straßen New Yorks herrscht ein großes Chaos und die Jugendlichen haben sich zu verschiedenen Clans zusammen gebildet, um zu überleben. Jefferson ist zum Beispiel der Anführer am Washington Square und gemeinsam mit seinen Freunden Donna, Brainbox und Peter, entdeckt er eine Möglichkeit auf Heilung. Auf einer Insel namens Plum Island soll es angeblich einen Erwachsenen geben, der gegen den Virus immun ist. Gemeinsam machen sie sich auf um gemeinsam mit dem Erwachsenen die Menschheit zu retten. Doch es ist schwieriger als gedacht, das geheime Labor zu finden. Gewalt, Hinterhalt und der Tot stehen ihnen im Weg. Werden die Jugendlichen gemeinsam die Insel erreichen, um die Menschheit zu retten?
 
 
Charaktere:
Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich, was mir sehr gut gefällt. Ich mochte alle Charaktere, denn sie waren alle auf ihre eigene Art und Weise toll und haben meiner Meinung nach perfekt zum Buch gepasst. Die Jugendlichen sind ja von heute auf morgen gezwungen, die volle Verantwortung zu übernehmen. Keine leichte Aufgabe. Jefferson z.B. ist eher der sanfte und ruhige Typ. Er ist hilfsbereit und immer fair und für seine Freunde da, denn er möchte, das alle überlegen. Donna tut alles was nötig ist um zu überleben. Bei ihr merkt man aber auch, das sie noch ein Teenager ist, ganz anders wie bei Jefferson.
 
 
Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches hat mir richtig gut gefallen, denn er war sehr flüssig und spannend geschrieben, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich musste mich aber auch kleines bisschen mit dem Schreibstil anfreunden, denn es wurde teilweise so erzählt wie in einem Drehbuch. Wenn man aber erst mal ein paar Seiten gelesen hat, wird es immer besser. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt, was mir gut gefallen hat, denn so konnte man sich gut in die beiden hineinversetzen. Man erfährt aber nicht nur was über die Person selbst, sondern auch was über die anderen Protagonisten des Buches. Man kommt ihren Ängsten, Emotionen näher und lernt die Welt in der sie leben Schritt für Schritt kennen. Der Perspektivwechsel der beiden passt perfekt zum Buch. Was ich außerdem sehr gelungen fand, das der Autor auch was über unseren aktuellen Lebensstil wie z.B. Sms und Facebook mit in die Geschichte rein genommen hat.
 
 
Cover:
Das Cover ist ein richtiger Blickfang und hat mich sofort angesprochen. Im Hintergrund sieht man die kaputte Skyline von New York, was perfekt zur Thematik des Buches passt. Über der Skyline ist ganz groß der Titel des Buches geschrieben. Das Cover ist eher in düsteren Farben gehalten, was sehr gut zu der Stimmung des Buches passt. Das Cover passt mehr als perfekt zum Buch und macht neugierig auf den Inhalt. Ich bin schon mehr als gespannt auf die nächsten Cover.

 
Meine Meinung:
Mit dem Debütroman ist es dem Autor gelungen eine spannende und fesselnde Dystopie zu schreiben, die mich richtig gut unterhalten hat. Was mir richtig gut gefiel ist die Kulisse von New York, die sehr gut dargestellt wurde und die durch die ansprechenden Landschaftsbeschreiben sehr zur Geltung kommt.  Der Roman konnte mich die ganze Zeit über mit Spannung halten, die aber während des Lesens immer weiter wuchs. Als das Buch zu Ende war, hätte ich am liebsten gleich in Band 2 weitergelesen, wenn es in den schon geben würde. Ich freue mich schon sehr auf Teil zwei der am 27.05.2016 erscheint, da ich wissen möchte wie es mit Jefferson, Donna und seinen Freunden weitergeht. Ich vergebe dem Buch 4 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Deutschen Taschenbuchverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
 
 



 

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