Samstag, 7. März 2015

Rezension zum Buch "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner

Daten zum Buch:
Titel: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Autor: Lilly Lindner
Genre: Jugendbuch
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Seitenzahl: 400  Seiten
Erschienen: 19.Februar 2015
 
Inhalt des Buches:
In dem Buch geht es um die neunjährige Phoebe und die sechszehnjährige April. Die beiden sind Geschwister und lieben sich über alles. Ihre Eltern lehnen die beiden ab, was ich absolut nicht verstehen kann, denn die beiden sind echt wunderbar. In der Familie fehlt echt die Liebe zwischen den Eltern und den Kindern. Finde es gut, das sich wenigstens die beiden Geschwister lieben. Eines Tages kommt April leider in eine Klinik, da sie an Magersucht erkrankt ist. Phoebe vermisst ihre Schwester sehr. Um besser damit klar zu kommen, schreibt Phoebe ihrer Schwester Briefe. Sie schreibt sehr gefühlsvoll. Phoebe kommt mir sehr erwachsen vor, aber durch das das sie alles erlebt hat, muss sie sehr schnell erwachsen werden. Obwohl April ihr nicht antwortet, schreibt sie unermüdlich weiter. Sie berichtet über ihre Familie, dem Hund Fork der auch zur Familie gehört, ihren Freundinnen Paula und Hazel und über alles was andere, was ihr noch so durch den Kopf geht und wichtig für sie erscheint. Ihre Worte sind lustig aber andererseites sehr traurig, woran man merkt, wie nahe sich die beiden Schwestern doch sind.

Charaktere
April und Phoebe waren mir von Anfang an sehr sympathisch und habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Sie sind echt wunderbare Kinder, denn Phoebe hat mit mit ihrer Lebensfreude und mit ihrer Traurigkeit sofort in ihren Bann gezogen. April's Schicksal, einfach nichts mehr zu Essen und dann in die schwere Krankheit Magersucht zu rutschen, weil sie sich nicht anders zu helfen wusste, hat mir auch sehr berührt. Die beiden Kinder muss man einfach nur liebhaben. Die Eltern habe ich nicht so sympathisch gefunden, weil ich es echt nicht verstehen konnte, wie man seine Kinder so behandeln kann.

Schreibstil:
Das Buch ist in Briefform geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte man sich richtig gut in die beiden Kinder Phoebe und April hineinversetzen, denn ich habe mit ihnen gelitten. Die erste Hälfte ist aus der Sicht von Phoebe geschrieben. Sie schreibt sehr lustig, aber auch sehr traurig zugleich, was ich auch gut verstehen kann. Wen man so arg seine Schwester liebt, ist das auch verständlich. Sie hat sich erwachsen geschrieben, aber bei ihrem Schicksal auch kein Wunder. Die zweite Hälfte des Buches ist aus der Sicht von April geschrieben, wo man auch sieht, warum sie ihrer Schwester nicht zurückgeschrieben hat. Sie schreibt sehr düster und traurig zugleich. Ich konnte mich mehr als genug in die beiden hineinversetzen und konnte sehr gut verstehen, warum sie so sind wie sie sind. Die beiden haben es nämlich echt nicht leicht in ihrem Leben.

Meine Meinung:
Mit dem Buch hat die Autorin es geschafft, ein wundervolles, trauriges, berührendes und zu Herz gehendes Buch zu schreiben, das sich nicht nur um das Thema Magersucht dreht, sondern auch um Liebe, Hoffnung und Geschwisterliebe. Dieses Buch werde ich nicht so schnell vergessen, denn es wird mir immer in Erinnerung bleiben, da es mir sehr ans Herz gegangen ist. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen. Dieses Buch muss man meiner Meinung nach einfach gelesen haben. Ich vergebe dem Buch ganz klar 5 Sterne, auch wenn es weitaus mehr verdient hätte.

1 Kommentar:

  1. Ich will das Buch auch lesen :( Voll viele geben positive Eindrücke. Und deine Rezension gefällt mir, konnte mich in meinem Anliegen, das Buch endlich mal zu lesen, verstärken. :)


    Liebe Grüße
    http://schneefloeckchen.blogspot.de/

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