Dienstag, 20. Januar 2015

Rezension zum Buch "Endgame" von James Frey

 
 
Daten zum Buch:
Titel: Endgame
Autor: James Frey
Genre: Dystopie
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 592 Seiten
Erschienen: 07. Oktober 2014

Inhalt des Buches:
Das Buch geht um 12 Jugendliche, im Alter zwischen 13 und knapp 20 Jahren. Sie wissen,  dass ihre Zeit gekommen ist, um zu "spielen" wenn 12 Meteoriten auf allen Kontinenten der Welt einschlagen. Die 12 Jugendlichen entstammen folgenden Geschlechten, den Sumerern, Koori, Shang, Minoern und vielen mehr. Sie werden ihr ganzes Leben lang darauf trainiert,  um Endgame zu spielen. Die 12 Jugendlichen müssen dort um ihr Leben kämpfen, denn nur wer das Spielt gewinnt überlebt und mit ihm auch sein Menschengeschlecht. Alle anderen Menschen auf der Welt werden sterben. Sie auserwählten Spieler müssen um die ganze Welt reisen, diverse Codes knacken, verschiedene Rätsel lösen, um in den Besitz des ersten der drei Schlüssel zu gelangen, die zum Gewinn von Endgame notwentig ist.
 
Charaktere:
Es gibt 12 Charaktere im Buch und sie könnten verschiedener nicht sein, denn jeder kann was anderes gut, aber eines haben sie gemeinsam und zwar wurde jeder von Ihnen für Endgame ausgebildet um zu töten und zu gewinnen. Sie alle sind sehr blutrünstig und sehr unterschiedlich, also jeder auf seine eigenen Art und Weise einzigartig. Am liebsten mochte ich die Charaktere Sarah Alopay und Jago Tlaloc, weil sie in diesem ersten Teil sehr im Mittelpunkt stehen und mich am besten in sie hineinversetzen konnte. Desweiteren gibt es noch den Charakter Christoph, Sarahs Freund aus ihrem alten Leben, der alles daran tut, sie zu finden und ihr zu helfen. Das war keine wirklich gute Idee von ihm.

Schreibstil:
Die Geschichte wird aus der Sicht von einem beobachteten Erzähler näher gebracht, der immer wieder mal bei einem der 12 Spieler zugegeb ist und desen Schicksal wir dann mitverfolgen dürfen.
Das Buch ist in kleinere und größere Kapitel aufgebaut. Bei jedem Kapitel steht eine Kapitelüberschrift mit dem Namen des jeweiligen Spielers oder der Spieler und wo sich der Spieler bzw. die Spieler gerade aufhalten. Desweiteren steht bzw. stehen noch die verschiedenen Geschlechterzeichen mit dabei. Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig, da er sehr kühl und emotionslos schreibt und die Sätze meist nur sehr kurz sind bzw. des öfteren auch mal aus nur einem Wort bestehen. Nach und nach gewöhnt man sich aber den Schreibstil, der irgendwie perfekt zum Buch passt. Das Buch ist auf irgendeiner Weise sehr spannend geschrieben, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen, weil ich wissen wollte wie es mit den verschiedenen Spielern weitergeht und wer von Ihnen den Erdschlüssel findet. Für manche Spieler beginnt man Sympathien aufzubauen und andere dagegen fängt man an zu hassen.  Ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen und je weiter es im Geschehen voranging umso spannender fand ich es.
 
Meine Meinung:
Endgame "Die Auserwählten" ist ein sehr gelunger Auftakt einer spannenden Trilogie.
Das Buch bereichert dem Leser durch die facettenreichen Charaktere, den etwas anderen Schreibstil, der aber perfekt zum Buch passt, die große Spannung die sich durch das ganze Buch zieht. Das Buch hat mir sehr fasziniert, auch wenn es mir schon etwas zu brutal war, aber das ist und bleibt Endgame.
Ich bin gespannt auf Teil 2 und freue mich schon jetzt, wenn er erscheint.
Ich vergebe dem Buch 4 gute Sterne.

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