Dienstag, 17. Juni 2014

Rezension zum Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

 
 


Heute gibt es eine Rezension von mir zu einem Buch, das mich sehr mitgenommen und sehr bewegt hat. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben kann, denn zu diesem Buch findet man eigentlich keine richtigen Worte, aber ich versuche es dennoch.

In dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" geht es um die 16-jährige Hazel, die seit ihrem 13ten Lebensjahr an Schilddrüsenkrebs leidet, der sich über die Lunge als Metastasen ausgebreitet hat. Dadurch, das die Lunge auch auch vom Krebs befallen ist, läuft sie immer mit einer Sauerstoffflasche herum, die ihr das Atmen erleichtern soll.. An diesen Begleiter hat sie sich mittlerweile gewöhnt, doch sie möchte nicht bemitleidet werden. Desweiteren kann sie der Selbsthilfegruppe, zu der sie ihre Mutter schickt, nicht abgewinnen. Hazel geht aber trotzdem hin und lernt einige nette Leute kennen wie zum Beispiel Isaac, der an Augenkrebs leidet und bald komplett blind sein wird und Augustus (genannt Gus), der an Knochenkrebs leidet und eine Beinprothese trägt.  Sie ist von Gus von Anfang an sehr fasziniert, weil er so offensiv mit seiner Krankheit umgeht. MIt ihm kann sie offen über alle Dinge, die ihr wichtig sind sprechen. Hazel verliebt sich in Gus und die beiden schöne Zeiten miteinander erleben, doch ein Zweifel hat sie noch, denn was macht Liebe für einen Sinn, wenn zwangsläufig einer der beiden sterben wird.

Hazel erzählt uns im Buch sehr viel über ihr Leben und ihre Gefühlswelt. Meistens ist alles sehr erschreckend, aber bei Krebs ist das ja auch kein Wunder. Eine sehr große Stütze für Hazel, ist das Buch "Ein herrschaftliches Leiden" von Peter Van Houten. Bei ihm hat sie das Gefühl verstanden zu werden, auch wenn Sie sich nicht kennen. Sie möchte Ihn gerne kennen lernen, da sie noch ein paar Fragen zu seinem Buch hat, das einfach mitten im Satz endet. Wir als Leser begleiten Hazel und Gus, durch ihre Höhen und Tiefen. Es ist eine Geschichte von einem Herzenwunsch, der Hazels Leben Kraft geben würde.

Hazel, die Protagonistin des Buches, wird mir nach dem Lesen nun noch sehr lange meiner Erinnerung bleiben, denn sie möchte nicht bemitleidet werden. Sie möchte das der Krebs ihr Leben nicht bestimmt, sondern sie möchte das Beste aus der Situation machen.
Auch Gus mocht ich sehr gerne und auch er wird lange in meiner Erinnerung bleiben, denn er liebt Hazel echt über alles. Er gibt sogar seinen Wunsch, den Krebskinder von einer Organisation mit Wunschfeen bekommen, an Hazel ab, damit die beiden nach Asterdam fahren können. Er kümmert sich echt rührevoll im Hazel, trotz das er auch mit einer schweren Situation kämpft. Hazel und Gus gehören einfach zusammen, denn sie sind einfach nur ein absolutes Traumpaar.

Der Schreibstil des Buches ist sehr locker, leicht und jugendgerecht. Er ist ab und an lustig aber meistens sehr traurig. John Green schafft es mit seinem Schreibstil eine Atmosphäre aufzubauen, die einen einfach nur gefangen nimmt. Durch das das Buch aus Hazels Sicht geschrieben ist, fühlt man mit Hazel sehr mit und kann sich gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil war einfach nur klasse. John Green hat echt die richten Worte gefunden, um die schwere Situation darzustellen.

Die Handlung des Buches fand ich einfach wunderbar. Der Aufbau war wirklich klasse. Erst lernt man soweit alle Charaktere kennen, dann das erste Treffen zwischen Hazel und Gus, das wirklich sehr schön dargestellt wurde. Gut gefallen hat mir auch das Ende, auch wenn es leider kein Happy End war, aber zu dem Buch passt auch kein Happy End, da es ja ein Krebsbuch ist. Dafür kann man aber richtig gut mit Hazel und Gus mitfühlen, vor allem mit Hazel, die so sehr leidet.

Beim Lesen des Buches hat ich echt Angst vor dem Ende. Wie wird das Buch ausgehen? Stirbt nur einer der beiden, oder sogar beide? Für mich war nur klar, das mich am Ende des Buches ein Tod erwartet. Kann man anhand des Buchtitels schon erahnen. Mit dem Ende hat mich John Green echt überrascht.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist wohl das emotionalste Buch das ich jemals gelesen habe. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen bis zum Ende. Das Buch ist definitiv ein Buch, das man mehr als einmal liest und einen schönen Ehrenplatz im Bücherregal bekommt, denn dem Autor ist es gelungen, ein witziges und verdammt trauriges Buch zu schreiben, das einen zum Nachdenken über sein Leben anregt. Man sollte immer das Beste aus seinem Leben machen und jeden Tag so leben, wie als wäre es der Letzte. Man weiß nie was am nächsten Tag passiert. Ich vergebe dem Buch ganz klar 5 Sterne, auch wenn es weitaus mehr verdient hätte.







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