Mittwoch, 1. Mai 2013

Rezension zum Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes




Quelle: http://www.amazon.de/ganzes-halbes-Jahr-Jojo-Moyes/dp/3499267039/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1367395837&sr=8-1&keywords=ein+ganzes+halbes+Jahr


Daten zum Buch:
Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Genre: Liebesroman
Verlag: Rowohlt Verlag
Seitenzahl: 528 Seiten inklusive Interview mit der Autorin
Erschienen: 21.März 2013


Inhalt des Buches:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
(Quelle: http://www.amazon.de/ganzes-halbes-Jahr-Jojo-Moyes/dp/3499267039/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1367395837&sr=8-1&keywords=ein+ganzes+halbes+Jahr)


Charaktere:
Die einzelnen Charaktere hab ich von Anfang an liebgewonnen. Die Hauptcharakter können aber unterschiedlicher sein, denn Will hatte im Leben alles und Lou muss um alles kämpfen. Als sie den Pflegejob von Will übernimmt stellt sie sehr schnell fest, dass sie schnell an ihre Grenzen stößt. Anfangs ist Lou gegenüber Will noch etwas zurückhaltend, taut dann aber langsam auf und setzt sich immer öfter zur Wehr gegen ihn und lässt von ihm nicht mehr alles gefallen. Ich fand es toll, das sie mit Will Ausflüge gemacht hat und alles bis ins kleinste Detail geplant hat, damit es auch Behindertengerecht ist und es Will Spaß macht. Lou lernt durch Will Ziele zu setzen, damit sie mehr im Leben erreichen kann. Will kann ich einerseits verstehen, da er vor seinem Unfall ein sehr fröhlicher und aktiver Mensch war und jetzt auf Hilfe von anderen angewiesen ist. Aber trotzdem finde ich es nicht okay, wie er mit Lou anfangs umgegangen ist, denn sie kann ja schließlich nichts dafür und man kann mit allem zurecht kommen und alles schaffen, wenn man nur will. Er hätte seinen Lebensmut einfach nicht so verlieren sollen.


Schreibstil:
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lou, was ich sehr gut finde, denn sie ist eine sehr gute Protagonistin. Lou ist liebenswert, charmant und ein bisschen chaotisch. Es wird auch mal von anderen Perspektiven aus erzählt, was ich auch sehr gut finde, denn dann kann man sich viel besser in andere hineinversetzten. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite richtig gefesselt, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.


Meine Meinung:
Ich muss ehrlich sagen, das ich mich mit dieser Rezension sehr schwer getan habe, da mich dieses Buch so sehr berührt hat. Ich denke das ich mit meiner Rezension dem Buch nicht gerecht werden kann, weil es für das Buch einfach keine passenden Worte gibt. Ich rate jedem der dieses Buch noch nicht gelesen hat, schnellstens in den Buchladen zu stürmen und sich das Buch zu kaufen, denn ich habe schon lange nicht mehr so ein schönes und wunderbares Buch gelesen.

"Ein ganzes halbes Jahr" ist nicht noch eine weitere Liebesgeschichte, sondern viel mehr, denn sie unterscheidet sich sehr von anderen Liebesgeschichten. Es geht nämlich nicht nur um Liebe, sondern auch um ein sehr heikles Thema, das einen nicht mehr loslässt. Es geht um Will, der mit seinem Leben sehr zufrieden war, bevor es zu einem sehr schweren Unfall kam und seitdem Tetraplegiker ist und vom Hals abwärts gelähmt ist. Dessweiteren geht es in diesem Buch um Lou die ganz anders ist als Will. Lou lebt zusammen mit ihrer Familie und hat eher bescheidenes Leben. Sie weiß noch nicht was sie mit ihren 27 Jahren im Leben machen will und rennt eher ziemlich planlos in der Gegend rum. Sie hat sehr lange in einem Cafe gearbeitet und durch die Kündigung hat sie einen neuen Job gesucht und kümmert sich von nun ab ein halbes Jahr lang um Will. Will möchte gerne mit Hilfe einer Sterbehilfe sterben, weil er nichts mehr mit seinem Leben anzufangen weiß. In dem halben Jahr wo Lou sich um ihn kümmern, soll sie versuchen ihn umzustimmen, bevor er in die Klinik möchte. Nachdem Lou das erfahren hat mit der Sterbehilfe möchte sie Will neuen Lebensmut geben und ihn zum Weiterleben bewegen. Die beiden unternehmen sehr viele Dinge zusammen und lernen sich immer besser kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber sicher eine Liebe und es wird zum Ende hin richtig spannend. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, den beiden zuzusehen, wie es zwischen den beiden so langsam knistert und sie sich immer näher kommen. Ist die Liebe zwischen den beiden stark genug, damit Will doch noch weiterleben möchte und kann Lou ihn von seinem Entschluss abbringen?


Fazit:
Das Buch ist mit Abstand eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Ein Buch das von Anfang bis Ende sehr ans Herz geht.
Leute ich kann nur eines sagen, lest das Buch, ihr werdet es nicht bereuen.
Ich vergebe dem Buch 5 Sterne, obwohl es eigentlich noch weitaus mehr verdient hätte.

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezension,ich mag das Buch auch sehr gern,obwohl es nicht lustig ist.LG Aleena

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  2. Oh, ich muss dieses Buch unbedingt noch haben. Es hört sich echt sehr berührend und wunderschön an.

    LG
    Moni

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